Skip to main content

Die Künstler:innen

Anette Reith

Inspiriert von der reduzierten Klarheit der Tierbilder von Franz Marc, sind meine Tierfotos mit der Absicht entstanden, die unterschiedlichsten Tiere aus ihrem gewohnten Umfeld herausgelöst und auf das Wesentliche konzentriert darzustellen. Der extrem helle Hintergrund nimmt dem Bild jede erzählerische Nebensächlichkeit. Was bleibt, ist der individuelle Ausdruck des Tieres, den ich bereits beim Erstellen der Fotos im Fokus hatte und durch die Art der Bilddarstellung verstärkt habe.

Anja Wollschläger-Zwiers

Da ich nicht gut malen kann, habe ich mich auf das Fotografieren verlegt. Mich hat die Malerei aber immer fasziniert, und Dank meiner Pateneltern hatte ich immer Zugang zu einer Vielfalt an abstrakten Bildern und Grafiken. Davon habe ich mich im Wesentlichen inspirieren lassen. Mich hat die Herausforderung gereizt, zu versuchen, mit einem anderen Medium eine ähnliche Wirkung zu erzielen.

Anna-Maria Früh

Die Werke von Sir Tony Cragg, Bildender Künstler und früherer Rektor der Kunstakademie Düsseldorf, im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal und der Anblick der eigenwilligen Form eines getrockneten Fensterleders oder eines Möbius-Bandes waren die Grundlage für die Idee zur Umsetzung des Themas „Im Stile von …“. Es entstanden Fotos, die in der Bearbeitung an eine Skulptur von Sir Tony Cragg oder an ein Portrait von Pablo Picasso erinnern.

Christoph Settgast

Christoph Settgast fotografiert das Projekt „Etwas A40“ im Stil von „Some Thames” der Fotografin Roni Horn. Wie die Themse in London offenbart die A40 als Lebensader des Ruhrgebiets auf den zweiten Blick eine Vielfalt an Oberflächen und Farbigkeiten, meist unbeobachtet in der Hektik des Alltags. Asphalt- und Kieselstrukturen, Abnutzung und Spuren allgegenwärtiger Baustellen laden zum Entdecken der A40 aus einem anderen Blick ein.

Kontakt: pixelfed.de/csett86

Eva Härtel

Bilder von Saul Leiter (1923 - 2013) und meine fotografischen Arbeiten verbindet eine besondere Sicht auf den urbanen Raum. Das unmittelbar Sichtbare interessiert mich ebenso wie das, was sich in Reflexionen, Spiegelungen und durch Glasflächen Durchscheinende zeigt. Mehrere Wirklichkeitsebenen überlagern sich, verbinden sich miteinander oder werden fragmentiert. Reales und Gespiegeltes, Vorder- und Hintergrund, Innen- und Außenraum verschmelzen zu einer vielschichtigen, manchmal rätselhaften optischen Synthese.

Herbert Wilk: Im Stile von Konrad Klapheck (*1937 - +2022)

Der Düsseldorfer Maler wurde in den 50/60iger Jahren mit seinen surreal wirkenden Objektdarstellungen (z.B. Schreibmaschine) bekannt. Kennzeichnend für ihn ist eine intensive, exakte, aber abstrahierende graphische Vorbereitung seiner Perspektivwahl, die präzise malerische Umsetzung und die eingängige Farbgebung. Sein Galerist führte ihn in New York u.a. als deutschen Pop-Art Künstler ein.

Michael Jansen

Im Stile des Worpsweder Malers Fritz Overbeck (1869–1909): Hier liegen meine fotografischen Wurzeln. Stimmungsvolle Landschaftsfotos mit viel Raum für Himmel mit Wolkenbildung und Wasserspiegelungen. Große Objekte im Bildvordergrund vermitteln das Gefühl der Nähe und Intimität.

Im Stile von Mark Rothko (1903-1970): Die andere, neuere Seite meiner fotografischen Arbeit. Abstrakte Fotos, zweidimensional, die nur durch Farbgebung und Formgestaltung auf den Betrachter wirken. Sie bedürfen keiner Interpretation. „Ein Bild lebt in Gemeinschaft, indem es sich in den Augen des einfühlsamen Betrachters entfaltet und dadurch in ihm auflebt.“ (Rothko, 1947)

Renate Beckmann

Die wunderschöne Naturmalerei von Claude Monet hat mich immer schon begeistert. Das hat mich dazu geführt, zu versuchen, meinen Weg in die fotografische Umsetzung zu gehen: besonders die systemische Komplexität von Blüten hat mich interessiert, im Foto zu finden…

Ursula Poths

Doisneau zeigt in seinen Schwarzweißfotografien scheinbar unspektakuläre Alltagssituationen. Mich fasziniert dieser unverstellte Blick auf das, was uns begegnet,an dem wir meist achtlos vorbeigehen, das uns jedoch, wenn wir hinsehen, Geschichten erzählen kann.

Uwe Linneweber

Meine Fotos entstanden in Anlehnung an das Buch von David Bradford – „Drive-By Shootings – Photographs by a New York Taxi Driver“. Bradford hat mit seinen Schwarz-Weiss-Fotos in den 90er Jahren die Dynamik der Metropole festgehalten. Anders als Bradford war ich zu Fuß unterwegs, die meisten Fotos entstanden per Handy. Anders als Bradford konzentrierte ich mich nach und nach auf die Gegend um den Hauptbahnhof Essen. Auch hier herrscht viel Betrieb, Hochhäuser werden abgerissen und neu gebaut, vielfältige Kulturen treffen aufeinander.